Windows Server 2016 PowerShell 5.0

Power Shell 5.0 bringt viele neue Verbesserungen für Windows 2016 Server mit sich. So können beispieleweise Applikationen als Pakete im Netwerk verteilt werden, und die Desired State Configuration verschafft den Nutzern, des Netwerks, eine erhöhte Sicherheit. Ausserdem liefert PowerShell Direct weitere Möglichkeiten zur Automatisierung.

PowerShell 5.0 – Wie aus dem Nichts

PowerShell 5.0 ist sowohl unter Windows 10 als auch Windows Server bereits vorinstalliert. Ältere Versionen von Windows sind, ebenfalls, kompatibel mit der Anwendung, müssen allerdings separat installiert werden. Im Seminar „Upgrade your skills to MCSA Windows Server 2016“ erfahren sie alles über die neuen Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten von PowerShell 5.0.

Programme im Netzwerk aufteilen

Das Besondere an PowerShell 5.0, ist das One-Get-Framework. Mit diesem ausgeklügelten System, lassen sich Anwendungen, problemlos, im gesamten Netzwerk verteilen. Die Programme werden als Pakete installiert, in denen alle benötigten Daten zur Konfiguration bereits beinhaltet sind. NuGet und und Chocolatery Repositories ermöglichen, dabei, die Installation tausender Applikationen.

Die Installation der Pakete verlangt keinerlei Zutun des Nutzers, da alle erforderlichen Einstellungen bereits im Paket mit inbegriffen sind. Des weiteren ermöglicht One-Gt die Erstellung von Images der Windows-Workstations.

Die neuen Extras der PowerShell 5.0

Eine der Verbesserungen die PowerShell 5.0 zu bieten hat ist die ”Desired State Configuration“ . Diese neue Technologie bietet die Möglichkeit, die Konfiguration von PC´s im Netzwerk zu automatisieren und festzulegen, auf welchen Computern die Einstellungen, gleichzeitig, angepasst werden sollen. Das Erstellen und Entpacken von Zip-Archiven wird nun ebenfalls unterstützt.

Eine weitere Neuheit ist die sogenannte, ”Data Center Abstraction“. Damit kann unmittelbar auf elementare Teile des Netzwerks, wie Switche und Router, zugegriffen werden. Geräte von Huawei und Cisco sind besonders auf diese Technologie ansprechbar. So kann man mit dem System Virtual Machine Manager, direkt auf die unterstützten Geräte zugreifen.

DSC sorgt für die Sicherheit des Servers

Mit Desired State Configuration ist es möglich, die Sicherheitskonfiguartion automatisch auf alle Computer im Netzwerk zu verteilen. Sobald eine Einstellung von der Vorlage abweicht, stellt DSC diese wieder her. In der Vorlage lassen sich sämtliche Richtlinien, vom Ausführen von Diensten bis hin zum Kopieren bestimmter Daten, festlegen. Auch Registry und Benutzerkonten lassen sich darüber steuern.

Zu Beginn ist es ratsam, bei DSC, mit wenigen Einstellungen zu beginnen und diese nach und nach anzupassen. Sobald man sich als Administrator, mit dem Netzwerk genaustens vertraut gemacht hat, ist es einfacher und zeitsparender, erweiterte Konfigurationen vorzunehmen.

Keine Chance für Spionage Apps

Firmen verzichten in der Regel auf die mitgelieferten Applikationen von Windows 10. Doch auch wenn diese nicht genutzt werden, übertragen sie, im Hintergrund, durchgehend Daten an Microsoft.

Um per PowerShell diese lästigen Programme loszuwerden, hat Microsoft unter Windows 8 ein Skript entwickelt, das alle Standard-Apps anzeigt und die Möglichkeit liefert, diese zu löschen. Um dieses anzuwenden. muss allerdings eine kleine Änderung an der Ausführungsrichtlinie der Skripte durchgeführt werden.

Mit PowerShell 5.0 im Netzwerk agieren

Um Aktionen im Netzwerk durchzuführen bietet PowerShell eine Vielfalt an Optionen. Die Befehle werden über gewöhnliche Cmdlets ausgeführt und in einer lokalen Sitzung wendet PowerShell, diese auf dem gewählten Server an.

Andernfalls kann eine Powershell Sitzung auch auf einem Remotecomputer ausgeführt werden. Es ist dann lediglich notwendig, den Namen des Servers und die Anmeldedaten einzugeben. Sämtliche, ausgeführte Befehle werden, daraufhin, auf dem Remotecomputer in Betrieb genommen.

Rollen automatisch installieren

Mit PowerShell ist es kein Problem Rollen und zusätzliche Komponenten auf einen anderen Server zu überspielen. Anstatt Programme unmittelbar über die PowerShell zu installieren, werden XML-Steuerungsdateien verwendet. Diese werden über eine Cdmlet-Befehl ausgeführt.

Systemprozesse im Überblick

Die Sicherstellung und Verwaltung der geöffneten Prozesse, im System, gehört zu den Standardaufgaben eines Administrators. Durch die Nutzung von Windows Server 2016 erweitert sich dieser Arbeitsbereich, zusätzlich. Per Befehlseingabe können alle Aktionen des Servers, in Echtzeit überprüft werden. Ausserdem kann man die Prozesse, nach bestimmten Kriterien geordnet, anzeigen lassen.

Das Windows Management Interface erlaubt es den Anwendern von Windows Server 2016, ebenfalls, sämtliche Daten zu überprüfen. Eine Auseinandersetzung mit WMI, ist dafür nicht vorausgesetzt ,da über die PowerShell, ausführliche Informationen, mit WMI-Befehlen ausgelesen werden können.

Fazit

PowerShell 5.0 gibt den Nutzern von Windows 10 und Windows Server neue Optionen, um komplexere Aktionen im System auszuführen. Dafür wurden die bereits vorhandenen Funktionen aus älteren Betriebssystemen, einer Genrealüberholung unterzogen und dementsprechend optimiert. PowerShell ist für jeden Administrator das ideale Tool, um den Umgang mit Windows 10 und Windows Server 2016, so komfortabel wie möglich zu gestalten. Das Seminar „Upgrade your skills to MCSA Windows Server 2016“ bietet eine einzigartige und ausführliche Behandlung der einzelnen Funktione,n und erläutert den Teilnehmern die Eigenschaften von Power Shell 5.0, im Detail.

 

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