Verwaltungsfunktionen

Das Seminar „Upgrade your skills to MCSA Windows Server 2016“ soll dazu dienen, den Teilnehmern praktische Tipps weiter zu geben und die verschiedenen Funktionen von Windows Server 2016 näher zu bringen. Wesentliche Punkte zur Umstellung auf Windows 10, deren Features und Verwaltungsoptionen, sind ebenso Inhalt des Seminars.

Eine Umstellung auf Windows 10 erfolgt durch eine Aktualisierung von PCs mit Windows 7 oder Windows 8.1, aber auch durch den System Center Configuration Manager.

Nach einer Umstellung auf Windows 10, sollten diverse Einstellungen individuell und passgenau eingestellt werden. Für einige Verwaltungseinstellungen werden nach wie vor noch die herkömmlichen Verwaltungswerkzeuge genutzt. Dabei sind jedoch für die Administratoren bestimmte Einstellungen vorzunehmen, welche sich auch in der Containertechnologie zwischen Windows Server 2016 und Windows 10 bemerkbar machen. Ein virtueller Desktop, Cortana als Navigationssystem und der Anmeldebildschirm sind Neuerungen, die besonders für Anwender mit Administratorrechte bedeutend sind.

Startmenü und Cortana Sprachassistent

Der Cortana Sprachassistent und auch das Startmenü kann individuell – nach der erfolgreichen Installation – den Erfordernissen angepasst werden. Dabei lassen sich im Startmenü zusätzliche Apps ergänzen und Kacheln abändern und auch entfernen. Sollten Administratoren die Funktionen in Cortana nicht manuell eingeschränkt haben, so kann jeder Anwender jegliche Einstellungsmöglichkeit von Cortana selbst vornehmen. Über das Icon „Notizbuch“ lässt sich Cortana leicht verständlich verwalten. Administratoren können unter Gruppenrichtlinien die Zugriffsberechtigungen der Anwender einstellen. Das Suchfeld von Cortana kann an den entsprechenden Anforderungen ebenso optional eingestellt werden.

Startmenü über XML-Dateien steuern

Im MSDN hat Microsoft Anleitungen hinterlegt, wie sich die Steuerung des Startmenüs über XML-Dateien ausführen lässt. Die wichtigen Hinweise sind in den Benutzerkonfigurationen detailiert erklärt, was besonders die Einstellung der Steuerung erleichtert.

Sicherheitseinstellungen und Treiber prüfen

Über das Suchfeld und der Eingabe von „devmgmt.msc“, wird in Windows 10 der Gerätemanager gestartet und es kann somit die Überprüfung der Treiber vorgenommen werden. Nach einer Installation ist besonders auch die Prüfungen der Schutzmassnahmen des Systems wichtig. Das Wartungscenter kann unter „wscui.cpl“ geöffnet werden. Dabei kann überprüft werden, ob der Internetsicherheitsschutz, Virenschutz, Netzwerkfirewall und auch der Schutz vor Spyware aktiviert ist. Zudem kann über den Wartungscenter sichergestellt werden, dass der Smartscreen-Filter gestartet ist und auch die Benutzerkontensteuerung aktiviert ist.

Modifizierung von Explorer und Info-Center

Der Windows 10 Explorer ist funktional mit den Vorgängerversionen zu vergleichen. Eine Neuerung ist, dass die zuletzt verwendeten Verzeichnisse und Order neuerdings im Hauptfenster angezeigt werden, jedoch kann dieses Feature im Bereich „Ordner- und Suchoptionen“ je nach Bedarf angepasst werden. Mit einem sogenannten Schnellzugriff, können Verzeichnisse noch schneller aufgerufen werden als es bislang möglich war und gewährleistet ein rasches Auffinden von Dateien. Jegliche Schnellzugriffe können allerdings ebenso angepasst und auch deaktiviert werden. Im Info-Center können Informationen über das System und der Apps aufgerufen werden. Benachrichtigungen und diesbezügliche Rechte der Anwender können optional durch den Administrator eingestellt werden.

Installation der Container-Rechte

Als Administrator können über PowerShell die Container-Rollen installiert werden. Um virtuelle Desktops zu erstellen, werden praktischerweise Tastenkombinationen angewendet. Mit Win+Tab wird die Oberfläche angezeigt und die Einstellungen können somit vorgenommen werden. Mit der Tastenkombination WIN+STRG+D können neue Desktops erstellt werden. Das individuelle Wechseln des Desktops, geschieht mit WIN+STRG+linker Pfeil oder rechter Pfeil. Um einen Desktop zu schliessen, wird einfach die Tastenkombination WIN+STRG+F4 eingegeben. Dabei sind noch weitere explizite Einstellungsmöglichkeiten vorhanden, welche über das Kontextmenü abrufbar sind. Bei Windows 10 bildet zudem das Nano-Server-Image von Windows Server 2016 die Basis für die Erstellung von Hyper-V-Containern.

Gruppenrichtlinien

Bei Windows 10 lassen sich einige Einstellungen mit Gruppenrichtlinien verwalten. Zudem ist bei Windows 10 pro und Enterprise möglich, nicht identifizierte Netzwerke manuell einzustellen, sollte ein Netzwerktyp nicht automatisch erkannt werden. Dieses kann besonders bei Heimarbeitsplätzen und Notebooks vorkommen, sodass eine manuelle Einstellung erforderlich ist. Zu beachten ist, besonders bei der Anwendung von Proxyservern, dass die Einstellungsoptionen angepasst werden und somit die installierten Apps auf das Internet zugreifen können. Ebenso kann über die Gruppenrichtlinien eingestellt werden, dass von den Anwendern keine Apps deinstalliert werden können. Als Administrator können jegliche Zugriffsrechte angepasst werden, sodass den Anwendern die jeweiligen Zugriffsberechtigungen zur Verfügung stehen.

Durch die Administratorrechte können in Windows Enterprise unerwünschte Anwendungen gesperrt werden und somit als zusätzliche Sicherheitsmassnahme des Systems dienen. Zudem lassen sich noch individuelle Sicherheitseinstellungen anpassen, wie zum Beispiel; eine Installation von USB-Sticks zu verhindern und nach mehrmaligen und ungültigen Anmeldeversuchen, ein automatisches Sperren des Betriebssystems zu veranlassen.

Jegliche Verwaltungsfunktionen und die Neuerungen und Features werden bei dem Seminar „Upgrade your skills to MCSA Windows Server 2016“ vorgestellt. Die neuen Funktionen werden dabei genau erläutert und es werden wissenswerte Tipps zur Anwendung erteilt, was eine individuelle Anwendung wesentlich erleichtern kann.

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